
Zum Theaterstück „1945" der Wigbertschule
Von Sarah Grosch
HÜNFELD Ob die ein oder andere Träne über eine Wange lief? Ob
manchem ein Kloß im Hals steckte? Bestimmt, denn das Stück „1945"
der Theaterwerkstatt der Wigbertschule und die dargestellten Schicksale haben
wohl jeden im Publikum erschüttert.
Gespannt tauchte das Publikum im ausverkauften Saal schon bei der Einführung
durch die Spielleiterin Christina Strobl in die Welt um 1945 ab. In den nächsten
zwei Stunden ließ sich das Publikum gefesselt in eine eindrucksvolle Folge
von Bildern und Erzählungen hineinziehen.
Die Darsteller schufen eine faszinierende Authentizität, die den Zuschauern
den Atem stocken ließ. Hörbar erleichtert waren deshalb alle über
kleine, immer wieder erscheinende lustige Anekdoten. Auch das selbst gebaute
Bühnenbild in Grautönen, die Kostüme, Uniformen, Geräusche,
Tonaufnahmen und Musik unterstützen die ausdrucksstarke Darbietung. Die
Schüler schlüpften tief in ihrer Rollen, und die Zuschauer empfanden
sich als Beobachter einer realen Szene.
Die kurze Pause wurde dankbar zum Durchatmen und für intensive Gespräche
über das Gesehene genutzt. Am Ende hielt es die Zuschauer nicht mehr auf
den Stühlen. Die Begeisterung tat sich in tosendem Applaus und Standingovations
kund.
Nun löste sich auch die Anspannung der Darsteller, sie fielen sich glücklich
in die Arme. „Ich bin erleichtert, dass alles so gut geklappt hat, aber
auch traurig, dass nun alles wieder vorbei ist", sagte Darsteller Benjamin
Dillenburger.
In ihren Schlussworten
luden Leiter Arnold Pfeifer und Cornelia Stark, Vorsitzende des Fördervereins
der Theaterwerkstatt, die Zuschauer zu einer Gesprächsrunde mit den Darstellern
am Freitag, 8. Juli, um 13.30 Uhr in den Film-und Funkraum des Wigbertschule
ein.
Hier geht's zu einem Dankesschreiben des Kath. Pfarramtes Hünfeld
| Zurück zur Chronik-Übersicht |
Letzte Änderung:
©by Arnold Pfeifer 2003
All rights reserved!